Restschuldbefreiung

 

Restschuldbefreiung = Schuldenfreiheit

Restschuldberfreiung bedeutet, dass Schuldner von den Schulden frei (befreit) werden, ohne dass die Schulden bezahlt werden müssen. Der Schuldner muss sich nur bemühen, über einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren, Einkommen zu erzielen und den pfändbaren Teil nach der Pfändungstabelle abzugeben. Mit der Restschuldbefreiung – durch Beschluss oder Vergleich – ist der Schuldner schuldenfrei!

 
 

Im deutschen Insolvenzrecht ermöglicht die per Gerichtsbeschluss erteilte Restschuldbefreiung verschuldeten Personen, nach einem Insolvenzeverfahren und einer Abtretungsdauer (früher Wohlverhaltensphase) von 3-6 Jahren, schuldenfrei zu werden. Das bedeutet, dass man von den Schulden befreit wird.

Von der Restschuldbefreiung sind einige Forderungen ausgenommen. Unter anderem Forderungen aus Straftaten, insbesondere aus Steuerstraftaten, zumindest wenn der Insolvenzantrag nach dem 01.07.2014 gestellt wurde. Dies ist in § 302 InsO geregelt. ACHTUNG, wenn keine Straftat vorliegt wird man auch von Steuerschulden befreit, die Restschuldbefreiung umfasst auch Forderungen des Finanzamts gegen den Schuldner.

Zur Information: Die Restschuldbefreiung ist geregelt im gleichnamigen achten Teil der Insolvenzordnung (§§ 286 ff. InsO..

Rechtsanwalt Jan Heckmann und sein Team sorgen dafür, dass Schuldner die Restschuldbefreiung erhalten! Rufen Sie für Fragen einfach unter Tel.: (030) 4050 4030, gleichgültig wo Sie wohnen; oder stellen Sie Fragen über das Kontaktformular.

Restschuldbefreiung seit 01.01.1999 möglich

Zuletzt wurde zum 01.07.2014 das Privatinsolvenzrecht reformiert. Die Insolvenzordnung ist bereits seit dem 01.01.1999 in Kraft getreten und seit diesem Datum ist im Rahmen der Insolvenzordnung (InsO) und eines Privatinsolvenzverfahrens die Erteilung der Restschuldbefreiung möglich. (Vorher gab es die Konkursordnung ohne generelle Restschuldbefreiung). Gemäß § 287a Insolvenzordnung (InsO) teilt das Insolvenzgericht zu Beginn des Privatinsolvenzverfahrens mit, dass dem Schuldner – sofern dieser eine natürliche Person ist (also z.B. keine Gesellschaft oder Verein, der aufgelöst werden könnte) die Restschuldbefreiung am Ende des Insolvenzverfahrens erhalten wird, wenn der Schuldner einen entsprechenden Insolvenzantrag Antrag auf Restschuldbefreiung mit dem Privatinsolvenzantrag gestellt hat. Dies geschieht dann nach Ablauf der Abtretungsdauer (früher Wohlverhaltensphase) von 3-6 Jahren, sofern sich der Schuldner “wohl verhält”.

Das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich sorgen deutschlandweit dafür, dass Schuldner (Unternehmer und Verbraucher) die Restschuldbefreiung erhalten, rufen Sie als Betroffener einfach an unter Tel.: (030) 405 4030.

Restschuldbefreiung kann auch durch Vergleich erlangt werden

Auch ohne die Privatinsolvenz können Schuldner (Unternehmer und Verbraucher) die Restschuldbefreiung erlangen, nämlich durch einen Erlassvergleich. Alles dazu und wie verschuldete Personen durch Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz oder Regelinsolvenz) oder Vergleich schuldenfrei werden, erfahren betroffene Schuldner hier.

Können wir Ihnen persönlich weiterhelfen?

Gerne würden wir Sie auf den Weg zu Ihrer Restschuldbefreiung beraten und vertreten. Egal, ob Sie selbst betroffen sind oder einfach nur weiterführende Fragen haben, das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich helfen Ihnen gerne weiter – deutschlandweit – gleichgültig, ob Sie in Berlin wohnhaft sind oder z.B. eine Schuldnerberatung in Leipzig oder Mannheim wünschen. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an (Tel.: (030) 4050 4030) oder nehmen Sie bequem online Kontakt zu uns über das Kontaktformular auf. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Problem!