Pfändungstabelle 2015-2017

Achtung!

Bitte beachten Sie, dass es sich im folgenden Artikel um die pfändbaren Beträge aus den Jahren 2015 – 30. Juni 2017 handelt, demnach der alten, nicht mehr gültigen Pfändungstabelle!

Dieser Artikel dient lediglich der Übersicht. Für die neuen Zahlen klicken Sie bitte hier!

Die Lebenshaltungskosten steigen, damit einhergehend steigen auch die Freibeträge, so auch die Pfändungsfreibeträge und die Pfändungstabelle. Das Bundesministerium der Finanzen hat am 09.03.2015 den Gesetzentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrages, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags veröffentlicht. Der Deutsche Bundestag hat am 21.04.2015 die Erhöhung der Freibeträge bestätigt. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz war gehalten, aus den neuen Grundfreibeträgen die Pfändungstabelle 2015-2017 zu erstellen.

Am 14. April 2015 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) die neue Pfändungstabelle 2015-2017 für den Zeitraum vom 01. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2017 im Bundesgesetzblatt bekanntgegeben.

Pfändungstabelle seit dem 01.07.2015 bis zum 30.06.2017

Der Gesetzentwurf des Deutschen Bundestages erklärt die Berechnung des neuen steuerlichen Grundfreibetrages gemäß § 32a EStG (ab 2015). Der pfändungsfreie Sockelbetrag bzw. der Basisfreibetrag erhöhte sich zum 01.07.2015 von 1.045,04 EUR um 28,84 EUR auf 1.073,88 EUR. Für weitere unterhaltsberechtigte Personen wird der Pfändungsfreibetrag gemäß § 850c ZPO von je 393,30 EUR um 10,86 EUR auf 404,16 EUR für die erste Person der Unterhalt geschuldet wird angehoben, sowie von 219,12 EUR um 6,05 EUR auf 225,17 EUR für die zweite bis fünfte unterhaltsberechtigte Person. Der Pfändungshöchstbetrag, also der Betrag, ab dem vom Einkommen gemäß § 850c ZPO alles pfändbar ist, ist in der hier berechneten Tabelle entsprechend der prozentualen Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrages um 2,76% angepasst.

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Die Pfändungstabelle gültig vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2017

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