Pfändung

Unter einer Pfändung versteht man die zwangsvollstreckungsrechtliche Beschlagnahmung von Gegenständen oder Rechten einer Person mit dem Zweck, den daraus hervorgehenden Erlös zu nutzen, um Schulden zu tilgen.Die Pfändung dient demnach in der Regel einem oder mehrerer Gläubiger, also Personen denen etwas geschuldet wird, dazu das Geschuldete vom Schuldner zwangsweise einzuziehen.

Wie kommt es zur Pfändung?

Zu einer Pfändung kommt es, wenn ein Schuldner offene Forderungen gegen einen Gläubiger nicht begleichen kann und der Gläubiger in Form der Pfändung versucht seine Forderungen durchzusetzen. Die Pfändung setzt einen Antrag des Gläubigers, sowie die Ausfertigung eines Vollstreckungstitels (Vollstreckungsbescheid, Gerichtsurteil oder notarielles Schuldanerkenntnis) voraus. Dieser muss dem Schuldner spätestens zu Beginn der Zwangsvollstreckung zugestellt worden sein.
Der Vollstreckungstitel ordnet rechtlich verpflichtend die Erfüllung der Forderung des Gläubigers durch den Schuldner an. Wird der Forderung daraufhin (im Regelfall in einem Zeitraum von 14 Tagen) noch immer nicht nachgekommen, so kann auf Grundlage des Vollstreckungstitels die Pfändung als Zwangsvollstreckungsmaßnahme durch einen Gerichtsvollzieher durchgeführt werden.

Die verschiedenen Pfändungsarten:  

Pfändung von beweglichen Sachen

Sachpfändung (§§ 808 ff. ZPO)

Sind Sie von einer Pfändung betroffen? Können wir Ihnen persönlich weiterhelfen?

Egal, ob Sie selbst betroffen sind oder einfach nur weiterführende Fragen haben, das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich helfen Ihnen gerne weiter – deutschlandweit – gleichgültig, ob Sie in Berlin wohnhaft sind oder z.B. ein Schuldnerberatung in Bremen oder Stuttgart wünschen. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an (Tel.: (030) 4050 4030) oder nehmen Sie bequem online Kontakt zu uns über das Kontaktformular auf. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Problem!