Die Pfändungstabelle 2019

(gültig ab Juli 2019)

Die Pfändungsfreigrenzen 2019-2021 wurden zusammen mit der Pfändungstabelle 2019-2021 durch das BMJV im Bundesgesetzblatt bekanntgegeben.

Sie lösen damit die Pfändungstabelle 2017-2019 zum 01. Juli 2019 ab.

Der Pfändungsfreibetrag wird ab Juli 2019 auf 1.178,69 Euro monatlich erhöht!

Das bedeutet, dass bei Ihnen (ohne unterhaltsberechtigte Personen) das Nettoeinkommen unter 1.178,69 Euro monatlich nicht pfändbar ist.

Liegt Ihr Einkommen über der Freigrenze, können Sie die pfändbaren Beträge aus der Tabelle entnehmen.

Mehr zu der Berechnung der Freigrenze finden Sie hier.

Wie bestimmen Sie den Betrag, der Ihnen bei einer Lohnpfändung abgezogen werden kann?

Schauen Sie zunächst ganz links in der Tabelle, wie hoch ihr Nettoeinkommen monatlich ist und daraufhin in der horizontalen Achse, wie viele Personen Ihnen gegenüber unterhaltsberechtigt sind. Die sich daraus genannte Zahl bestimmt den pfändbaren Betrag, also den Betrag, der Ihnen bei einer Lohnpfändung nicht vom Arbeitgeber überwiesen wird, sondern direkt an den Gläubiger abgeführt wird.  Falls Sie gegenüber niemand unterhaltsberechtigt sind, bleiben Sie in der horizontalen Achse in der ersten Spalte bei “O”. Taucht Ihr Nettoeinkommen nicht in der vertikalen Achse auf, weil es beispielsweise unter 1180€ liegt, dann kann von Ihrem Einkommen nichts gepfändet werden. Ihr gesamtes Einkommen steht Ihnen also zu und kann nicht vom Arbeitgeber einbehalten und an den Gläubiger abgeführt werden.

Die Pfändungstabelle 2019-2021

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Rechtsanwalt Heckmann und sein Team in der Kanzlei Heckmann helfen Ihnen gerne persönlich weiter  – deutschlandweit – gleichgültig, ob Sie in Berlin oder wohnhaft sind oder nicht.

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