Gläubigervergleich

Circa sechs Millionen Menschen sind in Deutschland überschuldet. Damit die Verbraucher unter diesen Schuldnern nicht alle die Insolvenzgerichte stürmen und Privatinsolvenz beantragen, hat der Gesetzgeber bestimmt, dass vor einer Privatinsolvenz ein Einigungsversuch mit den Gläubigern durchgeführt werden muss. Denn wenn die Schulden aufgrund des Einigungsversuchs erlassen werden, wenn also ein Gläubigervergleich gelingt, dann ist keine Privatinsolvenz mehr notwendig.

Der Einigungsversuch gem. § 305 InsO hat zum Ziel, mittels eines alle Verbindlichkeiten erfassenden Schuldenbereinigungsplans eine außergerichtliche Einigung (Insolvenzvergleich, Gläubigervergleich) mit allen Gläubigern zu erzielen. Denn wenn die Gläubiger auf Teile der Forderungen verzichten, dann wird die Insolvenz vermieden.

 

 
 

Nach einem erfolgreichen Einigungsversuch ist kein Insolvenzverfahren mehr notwendig!

 
 

Voraussetzung für das Verbraucherinsolvenzverfahren ist die Durchführung eines Einigungsversuchs

Schuldner müssen daher vor Beantragung der Privatinsolvenz dieses außergerichtliche Verfahren, das zum Ziel einen Gläubigervergleich hat, durchlaufen. Dazu kann man sich u.a. an einen darauf fokussierten Anwalt, wie zum Beispiel an Rechtsanwalt Heckmann, wenden. Der Rechtsanwalt wird diesen Einigungsversuch gem. § 305 InsO durchführen und versuchen, einen Gläubigervergleich (Erlass oder Teilerlass der Schulden) zu erreichen. Nur wenn der Gläubigervergleich scheitert, kann für den Schuldner eine Verbraucherinsolvenz bzw. Privatinsolvenz eingeleitet werden, da für die Einleitung der Privatinsolvenz die Bescheinigung über das Scheitern des Gläubigervergleichs bzw. des Einigungsversuchs gem. § 305 InsO notwendig ist.

Als auf das Insolvenzrecht fokussierte Kanzlei führt Rechtsanwalt Heckmann für Sie den Einigungsversuch gem. § 305 InsO durch und erstellt den für den Gläubigervergleich erforderlichen Schuldenbereinigungsplan, in dem alle Forderungen Ihrer Gläubiger aufgenommen werden.

Sind alle Gläubiger zu einem Vergleich zur Schuldbefreiung bereit, z.B. weil wenigstens ein Teilbetrag der Schulden noch von Dritten bezahlt wird, wird die Privatinsolvenz vermieden. Nach Vergleichserfüllung ist der Schuldner regelmäßig schuldenfrei.

Wenn aber der Schuldenbereinigungsplan von den Gläubigern abgelehnt wird, ist der Schuldenbereinigungsplan gescheitert und eine Privatinsolvenz könnte beantragt werden.

Das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich bearbeitet für Sie diese Schritte auf den Weg in die Schuldenfreiheit! Wir führen den obligatorischen Einigungsversuch durch und stellen Ihnen bei Scheitern die erforderliche Bescheinigung aus, die für die Insolvenz notwendig ist. Ebenso werden anschließend die entsprechenden Anträge bei Gericht durch uns gestellt. Wir prüfen dabei, ob eine Schuldbefreiung durch gerichtlichen Zwangsvergleich oder eine Schuldbefreiung durch ein Insolvenzverfahren für Sie das Beste ist.

Können wir Ihnen persönlich weiterhelfen?

Als auf Gläubigervergleich fokussierte Kanzlei beraten wir Sie gerne über effektive Alternativen zu einer Privatinsolvenz. Egal, ob Sie selbst betroffen sind oder einfach nur weiterführende Fragen haben, das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich helfen Ihnen gerne weiter – deutschlandweit – gleichgültig, ob Sie in Berlin wohnhaft sind oder z.B. eine Schuldnerberatung in Dresden oder Hamburg wünschen. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an (Tel.: (030) 4050 4030) oder nehmen Sie bequem online Kontakt zu uns über das Kontaktformular auf. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Problem!