Der außergerichtliche Einigungsversuch gemäß § 305 InsO

Sieht man sich mit einem Schuldenberg konfrontiert, den man alleine nicht mehr bewältigen und abzahlen kann, so ist für viele die Privatinsolvenz ein Ausweg aus der Verschuldung.

Bevor jedoch ein Privatinsolvenzantrag gestellt werden kann, sieht der Gesetzgeber vor, das zunächst versucht werden muss, einen Erlass oder Teilerlass der Schulden bei den Gläubigern zu erreichen (Gläubigervergleich). Dieses Verfahren zur Vorbereitung der Verbraucherinsolvenz, welches für den Privatinsolvenzantrag notwendig ist, wird außergerichtlicher Einigungsversuch gem. § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO genannt. Oft kann eine Insolvenz umgangen werden, wenn der Einigungsversuch gem. § 305 InsO erfolgreich ist.

Einigungsversuch mittels Schuldenbereinigungsplan

Der Einigungsversuch ist das Verfahren, das bei Erfolg zu einem Erlass oder Teilerlass (Gläubigervergleich) führt. Mittels eines Schuldenbereinigungsplans, welchen das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich und deutschlandweit für Schuldner erstellt, soll der Großteil der Gläubigerforderungen erlassen werden. Dann ist das Einleiten eines Insolvenzverfahrens regelmäßig nicht mehr notwendig und der Weg aus den Schulden geebnet – auch ohne langwieriges Insolvenzverfahren.

Einigungsversuch – Erfolgsaussichten

Der Einigungsversuch nach § 305 InsO ist jedoch nicht in allen Fällen erfolgreich. Kommt es zu keinem außergerichtlichen Gläubigervergleich, weil die Gläubiger mit dem Schuldenbereinigungsplan nicht einverstanden sind, so scheitert der Einigungsversuch und die erforderliche Bescheinigung für das Insolvenzgericht kann ausgestellt werden. In diesem Fall erweist sich der gescheiterte Einigungsversuch nicht als unnütz, sondern als notwendige Voraussetzung für den Privatinsolvenzantrag.

Können wir Ihnen persönlich weiterhelfen?

Als auf einen effektiven Gläubigervergleich fokussierte Kanzlei führt das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich für Schuldner den “Einigungsversuch gem. § 305 InsO” durch und sorgt so für die Entschuldung der Mandanten – entweder durch erfolgreichen Vergleich, oder durch Einleitung der Privatinsolvenz.

Scheitert der Einigungsversuch so stellt Rechtsanwalt Heckmann als einer von wenigen Kanzleien in Berlin die für die weitere Schuldenbereinigung und Einleitung des Insolvenzverfahrens durch den Insolvenzantrag zwingend erforderliche Bescheinigung für das Insolvenzgericht aus. Unerheblich ist dabei, ob Sie in Berlin wohnhaft sind oder z.B. eine Schuldnerberatung in Hamburg oder München wünschen. Eine sog. “Online-Schuldnerberatung” über die Ferne per Telefon und E-Mail bieten wir Ihnen selbstverständlich an.
Es wird dabei selbstverständlich routiniert und sorgfältig geprüft, ob eine Schuldbefreiung durch gerichtlichen Zwangsvergleich in Betracht kommt oder ob ein Insolvenzverfahren für den Schuldner notwendig ist.

Schuldner sollten sich um die Schulden nicht zu sehr sorgen, es gibt immer einen Weg aus der Schuldenfalle. Wie das geht? Mehr hier!

Egal, ob Sie selbst betroffen sind oder einfach nur weiterführende Fragen haben, das Team der Anwaltskanzlei Heckmann und Rechtsanwalt Jan Heckmann persönlich helfen Ihnen gerne weiter – deutschlandweit – gleichgültig, ob Sie in Berlin oder woanders wohnhaft sind. Rufen Sie uns einfach unverbindlich an (Tel.: (030) 4050 4030) oder nehmen Sie bequem online Kontakt zu uns über das Kontaktformular auf. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Problem!